CFD Handel lernen

Der CDF Handel bietet erstaunliche Chancen für den Trader. CFDs sind – wenn man sie richtig nutzt – eine sehr gute Alternative zu Aktien, Forex und Futures. Der CFD Handel erlaubt auch dem privaten Trader mit wenig Kapital, Instrumente zu traden, die bis vor wenigen Jahren den großen, institutionellen Händlern vorbehalten waren.

CFD Trading ist relativ einfach zu erlernen, aber auch hier gilt: Auf die Details kommt es an.

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Was sind CFDs und wie kann ich sie handeln?

Die Abkürzung CFD steht für Contract for difference (Differenzkontrakte). CFDs werden nicht an der Börse gehandelt. Sie spiegeln vielmehr den Börsenkurs des betrachteten Instrumentes in Echtzeit wider. Damit wird es möglich, börsengehandelte Instrumente außerbörslich zum (nahe am tatsächlichen Börsenkurs liegenden) Kurs zu traden. CFDs gibt es für nahezu alle Instrumente. Indizes, Aktien, Rohstoff-Futures, Währungen, und sogar ETFs können über CFDs vom privaten Trader gehandelt werden.

Hebelwirkung: Das eigene Kapital hebeln

Die Besonderheit des CFD-Tradings ist, dass Hebel genutzt werden können: Der CFD-Broker erlaubt einen Handel über Margin. Der Trader benötigt nur einen Teil des erforderlichen Geldbetrages.

Beispielsweise kann er einen CFD auf eine Aktie mit einem Margin von 5% kaufen. Er zahlt nur 5% des erforderlichen Geldbetrages für die Position, der Rest wird vom Broker ergänzt. Hierdurch wird es möglich, auch mit vergleichsweise kleinen Geldbeträgen zu traden. Dadurch, dass der Hebel wirkt, sind hohe prozentuale Gewinne auf dass eingesetzte Kapital möglich. Aber auch hohe Verluste.

So lernst du CDF Handel

Das reine Handeln mit CFDs ist nicht schwer zu erlernen. Aber den hohen Gewinnchancen stehen hohe Verlustrisiken gegenüber. Aus diesem Grunde genügt ein kurzes Einlesen in die Materie nicht. Ansonsten gehört man schnell zu den 95% der Trader, die mehr oder weniger schnell Pleite gehen.

Auch wenn das Trading von CFDs aufgrund der komfortablen Handelsplattformen vieler CFD-Broker einfacher erscheint, als der Handel etwa von Aktien oder Optionen über die Börse, so sollte man sich auf den Live-Handel genauso sorgfältig vorbereiten, wie auf den Handel „komplizierterer“ Börseninstrumente. Denn, „einfacher“ bedeutet hier nur, dass die Orderaufgabe mit weniger Klicks passieren kann. Mehr nicht.

CFD-Handel erfordert ansonsten die gleiche sorgfältige Vorbereitung und das gleiche Wissen, wie auch für den Direkthandel des hinterlegten Basiswertes erforderlich ist. Lass dir am besten von niemandem etwas anderes erzählen.

Schritt für Schritt vorgehen

Eine gute Informationsgrundlage bieten die Unmengen an guten Büchern zum Thema Trading und CFD-Trading, die inzwischen erhältlich sind. Auch eine Vielzahl an Internet-Foren ist verfügbar, in denen sich erfolgreiche und angehende Trader über das CFD-Trading austauschen können.

Der wichtigste Grundsatz: Erst lernen, dann üben, danach erst mit echtem Geld handeln! Viele (wenn nicht alle) CFD-Broker bieten kostenlose CFD-Demokonten an, mit denen man CFD-Trading üben kann, ohne eigenes Geld zu riskieren. Diese Gelegenheit ist Pflicht für jeden angehenden CFD-Trader.




Tipps für den Einstieg ins CFD-Trading

Die richtige Vorbereitung ist für jede Art von Trading, auch für CFD-Trading, unbedingt erforderlich. Im Folgenden werden ein paar Tipps vorgestellt, die den Einstieg in das Thema erleichtern sollen.

1. Den besten CFD-Broker finden

Es gibt inzwischen jede Menge CFD-Broker. Viele alteingesessene Online-Broker bieten zudem inzwischen zusätzlich den CFD-Handel an. Doch wie den geeigneten finden? Wichtig ist es, auf die Transaktionskosten zu achten, die Gebühren, die für Kauf- und Verkauf eines CFDs anfallen. Hier gibt es große Unterschiede.

Auch der Spread spielt eine wichtige Rolle, hier schlagen einige Broker deutlich zu. Der Spread ist der Preisunterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs, an dem der Broker verdient. Will ich in der kurzen Frist traden, etwa mit Haltezeiten von wenigen Minuten, so kann es sein, dass ein zu hoher Spread die geringen Gewinne, von denen man profitieren möchte, auslöscht. Das Tradingsystem wird damit unprofitabel.

Auch die Handelsoberfläche oder Handelsplattform ist zu beachten: Ist sie zu unübersichtlich und kompliziert gestaltet, so kann ich nicht schnell und einfach reagieren. Teste am besten mehrere der bekannten CFD-Broker! Die meisten bieten kostenlose Demokonten.

Mehr Informationen zu CFD-Demokonten

2. Die passende CFD-Tradingstrategie finden

Das größte Problem für den angehenden Trader stellt die Suche nach der passenden Tradingstrategie dar. Dies ist ein sehr komplexes Thema, das langes Überlegen, Testen, Verbessern erfordert. Einen guten Einstieg in die Entwicklung der passenden Tradingstrategie findet man in der einschlägigen Literatur, aber auch im Web werden viele Strategien vorgestellt.

Hier lohnt sich ein intensives Recherchieren, sowie das Nachfragen beim eigenen CFD-Broker. Es gibt auch die Möglichkeit, Tradingservices zu abonnieren und mitzuhandeln. Wenn du einen guten Service suchst, schau dir unbedingt einmal das Angebot bei Godmode Trader an. So kannst du lernen, CFDs erfolgreich zu handeln, oder du handelst ein bewährtes System einfach mit.

Der beste Weg ist jedoch die eigene Entwicklung eines Handelssystems. Sie ist aufwändig, aber man erhält am Ende ein Tradingsystem, das wirklich auf die eigenen Anforderungen zugeschnitten ist. Auf dieser Seite findest du einige wichtige Hinweise und Informationen, die den Bau von Handelssystemen für Aktien und CFDs betreffen.

3. Startkapital für angehende CFD-Trader

Viele Broker geben dem Neukunden einen Bonus auf sein Startkapital. Hier lohnt sich ein Vergleichen, oder auch das Warten auf ein Neukunden-Angebot. Aber: wichtiger als der Bonus ist, dass Transaktionskosten und Spread bei den gewünschten CFDs möglichst gering sind.

Nutze nur Kapital zum Traden, das du wirklich erübrigen kannst! Dies gilt für jede Art von Trading, unabhängig davon, welche Instrumente du traden möchtest. Trading, und insbesondere der Handel über Margin, wie das CFD-Handeln, birgt hohe Risiken.

Wer Kapital zum Traden verwendet, das er ehrlicherweise nicht wirklich erübrigen kann, ist kein Trader, sondern ein Glücksspieler, der sehr schnell sehr viel verlieren kann. Ein solcher Spieler wird niemals echtes Trading lernen, denn er wird nie losgelöst von Emotionen an den Märkten handeln können.

Zum CFD-Traden benötigt man nicht viel Geld, der Hebel macht es möglich. Aber dieses sollte man wirklich übrig haben.

4. Risiken kennen beim CFD-Handel

Noch ein Wort zu den CFD-Trading Risiken. Dauerhaft erfolgreich ist nur der Trader, der ausschließlich kalkulierte Risiken eingeht.

Der Handel mit CFDs kann durch die Nutzung des Hebels Verluste verursachen, die das eingesetzte Kapital überschreiten. Passiert dies, so erhält der Trader einen „Margin-Call“. Sinkt die CFD-Position unter einen Schwellwert, so muss der Trader Margin nachschießen.

Der Trade wird sonst automatisch liquidiert. Man muss also Geld nachschießen, das den zuvor eingesetzten Betrag unter Umständen deutlich überschreitet. Läuft alles schief, ist der Trader danach pleite, oder hat sogar Schulden.

Es gibt viele Möglichkeiten und Mittel, beim CFD-Trading das Risiko zu verringern. Aber ausschließen lässt es sich nie. Wenn du CFD-Trading lernen möchtest, so ist das wichtigste: Lerne, Tradingrisiken zu minimieren und dein Kapital zu erhalten. Nur dann wirst du als angehender CFD-Trader langfristig erfolgreich.

CFD-Handel lernen: Üben, testen, lernen

Das Erlernen des CFD-Handels geschieht – nach intensivem Einlesen in die Materie – am besten durch Üben. Nutze die Möglichkeit, kostenlose Demokonten bei unterschiedlichen CFD-Brokern zu testen. Probiere verschiedene Zeitrahmen, unterschiedliche Basisinstrumente und verschiedene Handelsstrategien aus! Mach dich mit den Handelsplattformen der verschiedenen Broker vertraut und trainiere die Handelsabläufe, bis du sie blind befolgen kannst.

Vernetze dich mit anderen Tradern, tausche dich aus und lerne von denen. Kontrolliere dein Risiko und vermeide zu große Risiken. Auf dieser Seite werden unterschiedliche Themen für angehende Trader behandelt, vielleicht ist auch etwas für dich dabei.

Das wichtigste, wenn du CFD-Handel lernen möchtest: Hab Spaß am Trading und halte durch, bis du in der Lage bist, profitabel zu traden.