CFD Trading lernen

CFDs handeln: Das sind deine Vorteile

CFDs erfahren nach wie vor einen hohen Zulauf an Tradern. Der Handel bietet jede Menge Vorteile, die der Trading Einsteiger kennen sollte. Die wichtigsten Vorteile von CFDs werden in diesem Artikel behandelt.

5 Vorteile des CFD Handels

CFDs sind flexibel zu handhaben, einfach zu verstehen und ermöglichen den Zugang zu vielen unterschiedlichen Märkten.

Durch den Einsatz eines Hebels bietet sich der Handel mit CFDs auch für Trader mit kleineren Konten an: Mit kleinen Kapitaleinsätzen können große Geldbeträge am CFD-Markt bewegt werden.

1. CFD-Handel: Hebelwirkung durch Margin

Einer der Hauptvorteile von CFDs ist die Möglichkeit, einen Hebel einzusetzen. Während eine Aktienposition im Direktkauf vollständig finanziert werden muss, reicht beim CFD-Handel eine Anzahlung (Margin). Der Trader kann also mit einem geringeren Geldbetrag eine gleich große Position handeln, als mittels Direktkauf. Je nach Tradinginstrument verlangt der CFD-Broker einen anderen Margin. Bei den meisten Aktien besteht ein Margin von 5% bis 10%. Bei anderen Basisinstrumenten kommt ein geringerer Margin zum Einsatz.

Durch den Hebel beim CFD-Handel kann man überproportional von Marktbewegungen profitieren, vorausgesetzt, der Kurs bewegt sich in die gewünschte Richtung. Denn der Hebel wirkt immer in beide Richtungen. Bei einem Verlusttrade kann ebenso überproportional Geld verloren werden.

2. CFDs bei steigenden und fallenden Kursen

Mit CFDs kann der Trader sowohl von steigenden, als auch von fallenden Kursen profitieren. Denn es ist möglich Long- und Short-CFDs zu kaufen. Eine Aktie etwa kann im Direktkauf nicht ohne weiteres geshortet werden, mit dem Einsatz von CFDs wird dies möglich.

3. CFDs haben günstige Transaktionsgebühren

Dies gilt nicht ausschließlich, aber die meisten CFD-Broker erheben deutlich günstigere Transaktionsgebühren auf CFDs, als ein „normaler“ Online-Broker auf das entsprechende Basisinstrument. Auch Aktien-CFDs sind meist günstiger zu erwerben, als die Aktie direkt, was die CFD-Nutzung für einen Aktientrader unter Umständen interessant macht.

4. Zugang zu den meisten Finanzmärkten

Bequem aus einem Konto kann der CFD-Trader Währungen, Forex ebenso handeln, wie Indizes, Aktien, Futures, Rohstoffe. Aber auch Renten und ETFs können abgedeckt werden. Was genau mittels CFD handelbar ist, hängt nahezu ausschließlich vom eigenen CFD-Broker ab. Der angehende CFD-Trader sollte sich vorab informieren, ob der Broker die gewünschten Basisinstrumente im Portfolio hat.

5. CFDs sind einfach zu verstehen

Ein weiterer Vorteil: Die Einfachheit. Während Optionsscheine – etwa zum Shorten einer Aktie – einer komplexen Berechnung unterliegen, entwickelt sich der CFD nahezu parallel zum Kurs des Underlyings/ Basiswertes. Keine Volatilität, kein innerer oder äußerer Hebel, kein Zeitwert, einfach nur der Kurs ist entscheidend für die Kursentwicklung des CFDs. Dies macht den CFD-Handel als Ergänzung sehr attraktiv.

Im Gegensatz zu Optionsscheinen und den meisten Hebelzertifikaten haben CFDs ebenso keine begrenzte Laufzeit. Auch hierüber muss sich der CFD-Trader keine Gedanken machen.

Worauf achten bei der CFD-Broker Auswahl?

Wichtig ist, sich genau die Politik des CFD-Brokers hinsichtlich des Spread anzuschauen. Ist der Spread im gewünschten Tradingwert zu hoch, so kann das verwendete Tradingsystem schnell unprofitabel werden. Dies gilt für den CFD-Daytrader ebenso, wie für den längerfristigen Swingtrader. In den AGB des Broker wird meist ein Spread auf unterschiedliche CFD-Instrumente angegeben.