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Das müssen Verbraucher bei der Eröffnung eines Aktiendepots beachten

Soll ein Aktiendepot eröffnet werden, sollten Verbraucher sich einige Tage Bedenkzeit geben, welcher Anbieter der geeignete ist; die beste Direktbank für Aktien finden ist ein Projekt, was einige Stunden beanspruchen kann. Immerhin gibt es dutzende seriöse Anbieter auf dem Markt, die in unterschiedlichen Angeboten den Bedarf bedienen. Auf welche Punkte sollten Verbraucher einen Aktienbroker untersuchen?

Sitz in der EU

Bei der Entscheidung für einen Aktienbroker sollten Kunden einen Anbieter aus der EU bevorzugen, denn in diesem Fall gelten für die Kunden die europäischen Anlegerstandards und die Sicherung einer Geldanlage von bis zu 100.000 Euro. Vorteilhaft ist ein Broker in der EU auch aufgrund der sprachlichen Barriere: Ein deutschsprachiger Kundendienst sollte verfügbar sein, damit Probleme schnell gelöst werden können. Einige Broker bieten einen Kundenservice per Hotline an, bei anderen gibt es die Option auf einen Service nur per Mail.

Kostenloses Demo-Depot

Ein kostenloses Demo-Depot gehört inzwischen zu den Standards bei den Service-Angeboten der Broker, und für Kunden stellt das virtuelle Portfolio eine gute Option dar, die eigenen Fähigkeiten zur Geldanlage zu testen und zu verbessern. Einsteiger sollten daher einen Broker bevorzugen, der ein kostenloses Demo-Konto zu seinen Serviceleistungen zählt.

Günstige Preise

Die Kosten für die Geldanlage sollten möglichst gering sein – das ist klar. Dennoch investieren viele Anleger nicht genügend Zeit in die Auswahl eines Brokers, der eine gute Preisgestaltung hinsichtlich der eigenen Anlagestrategie verfolgt. Test der Stiftung Warentest ergaben, dass Anleger eine vierstellige Summe pro Jahr einsparen können, wenn sie einen passenden Broker aussuchen. Daher sind die Tarife der Broker besonders aufmerksam zu studieren, um einen passenden Online-Broker auswählen zu können.

Online-Zugang zum Aktiendepot

Der Online-Zugang zum Aktiendepot wird über eine Website bereitgestellt. Die Darstellung sollte übersichtlich und aufgeräumt sein, so dass der Aktienhandel nicht zur frustrierenden Aufgabe wird. Einige Broker haben inzwischen auch Apps im Angebot, mit denen Anleger auch vom eigenen Smartphone Zugriff zu ihrem Depot erhalten können und dann flexibel auch unterwegs ihr Portfolio verändern können. Doch nicht jeder Anleger ist überhaupt auf solche Dienstleistungen angewiesen – wer viel unterwegs ist, für den ist eine passende App möglicherweise sinnvoll, andere müssen diesen Punkt bei der Auswahl ihres Brokers nicht unbedingt priorisieren.

Angebot der Finanzprodukte

Welchen Zugang zu den Börsen dieser Welt die einzelnen Broker anbieten, das entscheidet sich doch stark. Auch die Kosten für den Handel an ausländischen Börsen sollten verglichen werden, wenn geplant wird, gerade im ausländischen Markt aktiv zu sein. Wer von Anfang an nur an der deutschen Börse handeln will, der sollte auch nur die Kosten für den Handel an der deutschen Börse untersuchen und sich nicht von günstigen Preisen für ausländische Börsen locken lassen. Denn prinzipiell gilt, dass kaum ein Broker alle Sortimente günstig anbieten kann. Die Broker sind oft spezialisiert und können dann einige Segmente besonders günstig anbieten, während andere vergleichsweise teuer sind. Anleger sollten diesen Umstand bei der Auswahl ihres Brokers unbedingt berücksichtigen.