Geld anlegen Online Trading lernen

Diese Anfängerfehler bei der Geldanlage sollten Sie vermeiden

Vor vermeidbaren Fehlern bei der Geldanlage fürchtet sich sicher jeder Einsteiger. Die Menge an Informationen und Empfehlungen kann erdrückend sein, und wer sich gerade erst in die Thematik einarbeitet, kommt vielleicht nach einer Weile zur Überzeugung, das Thema Geldanlage erst einmal zu verdrängen. Doch das ist bereits der verbreitetste Fehler bei der Geldanlage: Nichts mit seinem Geld anzufangen und es auf Tagesgeldkonto oder Girokonto zu belassen, wo es aufgrund der Inflation sogar an Wert verliert. Die Entscheidung, das eigene Vermögen anzulegen, ist sicherlich die richtige.

Den falschen Broker auswählen

Ein weiterer vermeidbarer Anfängerfehler ist die Auswahl eines falschen Brokers. Die Entscheidung für einen Broker sollte nicht spontan erfolgen, vielmehr sollte man sich zuvor ausreichend mit den Alternativen auf dem Markt befassen und beispielsweise auf www.brokervergleich.com die Erfahrungsberichte zu den dort vorgestellten Brokern lesen. Durch die Auswahl eines falschen Brokers, der nicht zur eigenen Anlagestrategie passt, entgehen Anlegern nicht nur Serviceangebote, sondern sie bezahlen dann auch unverhältnismäßig viel für ein Depot. Dabei sollten die Kosten für die Organisation der Geldanlage natürlich so gering gehalten werden wie möglich, um möglichst viel Gewinn behalten zu können. Daher ist es auch so wichtig, rechtzeitig einen Freistellungsantrag zu stellen, um den Freibetrag für Gewinne aus dem Aktienhandel auszuschöpfen. Gerade Einsteiger, die nur einen geringen Gewinn erzielen, profitieren davon, da sie sonst ab dem ersten Euro Gewinn aus den Aktien 25 Prozent Steuern abführen. Mit einem Freibetrag von etwa 800 Euro lässt sich einiges bei dieser Ausgabe einsparen, doch der Freistellungsantrag muss vom Anleger initiativ bei seinem Broker eingereicht werden.

Ohne Anlagestrategie starten

Wer kein Ziel hat, wohin ihn seine Anlage führen sollte, sollte nicht mit dem Trading beginnen. Es sollten vorher zumindest einige Eckpunkte festgelegt werden, beispielsweise die Dauer der Anlage oder die eigene Risikobereitschaft bei der Geldanlage. Ganz grundsätzlich ist auch die Festlegung des eigenen Kapitals: Wird ein monatlicher Betrag in den Vermögensaufbau investiert? Oder eine gewisse Summe? Ganz wichtig ist, dass solche Vereinbarungen mit sich selbst dann auch eingehalten werden. Aus Impulsivität sollten nicht überstürzt ungeplante Einzahlungen auf dem Depot vorgenommen werden. Auch sollte bei der Entscheidung für eine monatliche Summe für die Einzahlung diese auch wirklich regelmäßig vorgenommen werden, damit sich das eigene Sparvorhaben entsprechend entfalten kann.

Sich auf ein Finanzprodukt verlassen

Die Diversifizierung des eigenen Portfolios ist unabdinglich für Erfolg in der Geldanlage. Kein Anleger muss sofort mit einem perfekt diversifizierten Depot starten, doch mittelfristig sollte dies schon das Ziel sein. Dabei gilt die Devise, das eigene Portfolio Schritt für Schritt zu erweitern und dabei stets den Überblick über alle gekauften Finanzprodukte zu behalten. Regelmäßig sollte man eine kritische Revision vornehmen und gegebenenfalls einige Wertpapiere, die sich als untauglich erwiesen haben, aus dem eigenen Depot entfernen. Aber Achtung: Geduld müssen Anleger ebenfalls mitbringen. Wer Fonds sofort verkauft, wenn sie sich nicht wie gewünscht entwickeln, wird sich später vielleicht über die vorzeitige Abstoßung der Wertpapiere ärgern, da diese sich bald darauf wieder erholt haben und nun sehr gute Renditen abwerfen – doch aufgrund ihrer Verteuerung nun nicht mehr rentabel für einen Rückkauf wären.