Aktien Trading lernen

Kosten beim Aktienhandel: Diese Ausgaben kommen auf Anleger zu

Die Rendite-Möglichkeiten sind im Aktienhandel groß. Doch nicht vergessen sollten Anleger, dass auch einige Ausgaben beim Aktienhandel anfallen. Diese sind anders als die Gewinne in jedem Fall zu bezahlen und sollten daher von Anfang an in die Anlagestrategie einkalkuliert werden. Selbstredend ist es sinnvoll, die Kosten für den Aktienhandel so weit zu minimieren wie möglich. Wer sich für ein Online-Aktiendepot entscheidet, muss beispielsweise keine Einrichtungsgebühr für das Depot stemmen und kann somit bereits einige Euros pro Jahr einsparen. Auf www.aktiendepot.de können Interessierte die Kosten für Online-Depots vergleichen.

Kosten für den Kauf- und Verkauf von Aktien

Ein wichtiger Posten bei der Planung der Kosten für den Aktienhandel besteht in den Kosten für den Kauf und den Verkauf der Aktien. Diese unterschieden sich bei den meisten Brokern je nachdem ob an der Deutschen Börse oder an einer ausländischen Börse eingekauft wird. Teilweise verringern sich die Kosten oder entfallen vollständig, wenn ein gewisser Mindestumsatz erreicht wird.

Daytrader, die sich beispielsweise für Finanzprodukte wie Binäre Optionen interessieren, werden sehr viele Käufe und Verkäufe einreichen. Sie sollten sich nach einem Tarif umsehen, bei dem eine gewisse Anzahl an Transaktionen bereits in einer Flatrate abgegolten ist oder aber bei dem ein gewisser Mindestumsatz erreicht werden muss, so dass weitere Kosten für den Abrechnungszeitraum entfallen. Wer dagegen eine langfristige Anlage plant und nur wenige Käufe und Verkäufe tätigen wird, der sollte sich für einen Vertrag mit einer geringen Grundgebühr entscheiden, bei dem die einzelnen Käufe auch einzeln abgerechnet werden. Die Kostenmodelle der einzelnen Broker sind bei seriösen Anbietern übersichtlich und verständlich dargestellt, so dass auch Laien sie vergleichen können und sich für den günstigsten Broker entscheiden können.

Kommission auf die Gewinne oder den Umsatz

Ein gewisser Anteil der Gewinne oder des Umsatzes auf dem eigenen Depot wird einem Depot-Anbieter als Provision gutgeschrieben. Die Provision sollte möglichst gering ausfallen, so dass ein Nutzer nur einen geringen Anteil des Umsatzes oder der Gewinne als Provision abgeben muss.

Kapitalertragssteuer beträgt 25 Prozent, doch es gibt einen Freibetrag

Nicht zu vergessen ist bei den Ausgaben für den Aktienhandel auch die Kapitalertragssteuer, die einen Anteil von ganzen 25 Prozent auf die erwirtschafteten Gewinne ausmacht. Den Freibetrag von etwa 800 Euro pro Jahr sollte man daher ausnutzen. Der Freistellungsantrag muss bei dem Broker unterschrieben eingereicht werden.

Der Freibetrag kann auch auf mehrere Institute aufgeteilt werden, allerdings darf der Freibetrag – der bei Ehepartnern auf das Doppelte aufgestockt wird – nicht überschritten werden. Ist ein Freistellungsantrag eingereicht, gilt er automatisch bis auf Widerruf. Die Kapitalertragssteuer wird automatisch vom Broker an den Fiskus übertragen, die Kunden müssen sich um die Abführung dieser Steuer nicht kümmern. Möglicherweise ist eine zusätzliche Versteuerung aber bei der Einkommenssteuer erforderlich. Diesbezüglich lohnt sich eine Beratung von einem Experten.