Glossar

Trendlinien

Trendlinien gehören im Trading zu den am häufigsten eingesetzten Mitteln der technischen Analyse. Sie eignen sich zur Darstellung von Trends, Unterstützungen, Widerständen und anderen Events.

In Aufwärtstrends lassen sich Aufwärts-Trendlinien einzeichnen, indem man die lokalen Tiefs im Chart mit einander verbindet.

Die Aufwärts-Trendlinie stellt eine Unterstützung dar. Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs in einer kleinen Abwärtsbewegung an dieser Trendlinie abprallt und nach oben zurückläuft. Wird die Aufwärts-Trendlinie nach unten durchbrochen, so liegt nahe, dass der Aufwärtstrend abgeschlossen ist und ein Abwärtstrend einsetzt.

Abwärts-Trendlinien werden entsprechend eingezeichnet, indem die Zwischen-Hochs im Kurschart mit einander verbunden werden. Abwärts-Trendlinien fungieren als Widerstände. Ein nachhaltiger Bruch der Abwärts-Trendlinie nach oben ist ein Zeichen dafür, dass der bestehende Abwärtstrend beendet ist und ein neuer Aufwärtstrend beginnt.

Diese Interpretation eignet sich für Trendfolge-Trader, um bestehende Trends zu erkennen und zu traden.

Innere und äußere Trendlinien

Beim Einzeichnen von Trendlinien muss man nicht alle Hoch- oder Tiefpunkte einbeziehen. So findet man etwa innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends oft auch kürzere Abwärtstrend-Verläufe. Je nachdem unterscheidet man zwischen inneren und äußeren Trendlinien.

Auch unterschiedliche Zeitrahmen kann man nutzen, um Trendlinien zu ziehen. Im Stundenchart etwa ergeben sich oft andere Trends, als im 5-Minutenchart.

Der Trader kann verschiedene Trendlinien in verschiedenen Zeitrahmen für seine Tradingentscheidungen heranziehen, um so ein übergeordnetes Bild zu handeln.

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